Mein Leben

Montag, 10. September 2007

Neulich ist uns mal wieder bewusst geworden, wie viel Geld wir für deine Windeln ausgeben. Ein Paket hält ja etwa 10 Tage und kostet im Durchschnitt 7 Euro. 365:10x7=255 Euro im Jahr!! Wie wäre das schön, wenn du schon auf Klo gehen würdest!

Dein tolles, hellblaues Plastik-Töpfchen, wo schon der Stefan drauf gesessen hat, hast du ja von vornherein abgelehnt. Also hat Mama mit dir einen Toilettenaufsatz gekauft. Ein schön weicher gelber, den man oben auf die Brille legen kann, und wo du dann mit deinem Tritt vor der Toilette raufklettern kannst, hat deine Zustimmung gefunden. Obwohl du den mit der Leiter vorne auch toll fandest. Aber der hatte keinen gepolsterten Sitz.

Das erste Mal ausprobieren war noch ganz gut. Da bist du auch sitzen geblieben. Bis du deine Bonbons auf hattest. Und den Saft. Und die Kekse. Ein bisschen Piesche kam sogar raus. Mama war stolz. Aber seit dem lässt deine Motivation zu wünschen übrig. Freiwillig ist was anderes. Mama muss all ihre Überredungskünste und Bestechungstricks anwenden. Lieber sagst du noch: „Mama, neue Windel machen!“

Jungs sollen da allgemein ja etwas fauler sein. Und ein bisschen Zeit haben wir ja noch. Wenn’s denn bald wärmer wird, geht das sowieso viel besser.

Dein Spielkamerad Luis z.B. ist auch noch nicht auf den Dreh gekommen. Obwohl er schon zwei ältere Geschwister hat. Luis wohnt zwei Straßen weiter, und alle 1-2 Wochen spielt ihr mal einen Nachmittag zusammen. Wenn Luis zu uns kommt, ist das kein Problem. Er bleibt auch alleine bei uns. Wenn wir zu Luis gehen, muss Mama immer noch da bleiben. Da warst du ja immer schon etwas ängstlicher. Jedenfalls klappt das Spielen immer besser mit euch beiden. Das allergrößte ist, wenn Luis’ Schwester Luana auch dabei ist. Sie geht schon in den Kindergarten. Mit älteren Kindern kann man auch viel besser spielen, stimmt’s? So wie mit Oma.

 

Donnerstag, 31. Januar 2008

Der Mond war schon immer etwas Faszinierendes für dich. Auch wenn er am Tage noch so schwach zu sehen ist, fällt er dir auf. Wenn es abends dunkel ist und er scheint zum Fenster rein, dann ist der Mond dir ganz schön unheimlich. Jedenfalls tust du immer so als ob du Angst hättest. Willst nicht alleine in die Küche gehen, wenn er am Küchenfenster zu sehen ist.

Andererseits kann man dich mit dem Mond immer gut ablenken, wenn du mal schlecht drauf bist. „Komm, wir gehen eine Runde raus, gucken, ob der Mond da ist!“ oder „Hast du schon den Mond gesehen? Ist es ein Vollmond oder ein Halbmond?“

Deine Lieblingsbeschäftigung ist und bleibt das Kochen. Sowohl bei den Omas als auch zuhause. Bei uns hast du immer alle Töpfe in Beschlag. Wenn wir mal Kochen wollen, müssen wir schon betteln, dass wir einen Topf von dir kriegen. „Nein, das sind doch Laurins Töpfe!“ Wir haben auch schon mal Omas Töpfe bei uns oder unsere Töpfe mit zu Oma nehmen müssen, weil du sie unbedingt mitnehmen wolltest. 

Kochen tust du immer mit so Kleinkram wie Knöpfe, Ohrenstöpsel, Kastanien, Mensch-ärgere-dich-nicht-Figuren, Murmeln…

Im Moment magst du auch gerne:

·        Trecker und andere Fahrzeuge be- und entladen und durch die Wohnung fahren,

·        Puzzeln (nach zwei, drei Mal puzzeln kannst du jedes Puzzle schon alleine),

·        Kneten (am liebsten mit dem kleinen Plastikmesser schneiden und Formen ausstechen),

·        Verstecken spielen (ein Spaß ist es, Mama zu suchen, die sich in der Wohnung hinter den Türen versteckt),

·        Sachen verstecken (neulich haben wir die Rührstäbe vom Mixer nach drei Wochen im Schrank wieder gefunden).

 

Mittwoch, 6. Februar 2008

Ein kleiner Geschichtenerzähler bist du! Erfindest immer irgendwelche Sachen. Wenn ich mir mal was merken könnte …

Liedertexte blubberst du auch immer vor dich hin, manchmal ganz wilde Spinnereien:

Alle meine Entchen, sagen Auf Wieder-tschüß…

Setzt sich nieder auf mein Po…

ABC, die Katze lief im Schnee. Und als sie dann nach Hause kam, da hat sie schwarze Schühchen an…

Die Farben kannst du übrigens alle schon, nur mit schwarz und weiß kommst du manchmal noch durcheinander.

 

Montag, 25. Februar 2008

Die Sache mit deiner Erziehung kostet echt Nerven.

Im Moment schmeißt du immer alle möglichen Sachen durch die Gegend oder absichtlich vom Tisch oder auf den Boden.

„Laurin, heb das bitte wieder auf.“

„Ne. Mama soll das aufheben.“

Jetzt wird immer mit dem Osterhasen gedroht. Aber beeindrucken  tut dich nur, wenn wir dich kurzerhand vor die Terrassentür setzen, damit du dich abkühlen kannst. Dann heulst du wie ein Schlosshund.

Und immer diese Widerworte! Das regt Papa ja besonders auf.

„Hör auf Papa immer eine Kopfnuss zu geben!“  -  „Neee!“

„Laurin, nicht mit den Stiften an der Wand malen!“  -  „Doooch!“

Und manches was man sagt kommt ja auch umgehend wieder zurück:

„Sag nicht immer nee!“ kam es plötzlich aus deinem Mund, als Mama mal wieder irgendwas verboten hat. Da kann man sich doch das Schmunzeln nicht verkneifen.

Gerade können wir auch keine Fotos machen, weil der Fotoapparat schon seit Wochen verschwunden ist. Wir befürchten, dass du ihn in den Mülleimer geschmissen hast, ohne dass wir was gemerkt haben. Denn wir haben die Wohnung schon mehrere Male auf den Kopf gestellt. Du hilfst ja immer gerne Suchen, so ist das ja nicht! Dann stellst du dich mit den Händen in den Hüften hin, schüttelst den Kopf und sagst: „Ich meine der muss doch im Zimmer sein!“ (Mit Zimmer meinst du immer dein Kinderzimmer.) Zu köstlich!

Um dein musikalisches Talent (naja) zu fördern (und überhaupt noch mal einen Kurs zu machen, bevor der Kindergarten los geht), gehen wir jetzt immer zu einem Musikspatzen-Kurs, gleich gegenüber von Mamas und Papas Arbeit. Letzte Woche waren wir das erste Mal dort. Da hast du dich ja strickt gesperrt gegen alles was wir dort mit den anderen Kindern und Müttern gemacht haben. Du hast immer nur ganz böse die Musiklehrerin angeguckt und dich bei Mama verkrochen. Dabei haben wir so schöne Lieder gesungen, getanzt, mit Rasseln und Klangstöckern musiziert und Geräusche gehört. Vielleicht wird’s nächstes Mal besser.

Zum Kindergarten in Kirchgellersen haben wir dich jetzt zum 1. August angemeldet. Mal sehn, ob du bis dahin ohne Windeln auskommst.

 

 

Montag, 31. März 2008

Man kommt doch echt zu wenig zum Schreiben. Schon wieder ein Monat vergangen!

Vor Ostern wurde in Kirchgellersen das Gasthaus Cordes abgerissen. Das war Anziehungspunkt Nummer eins im Dorf. Immer hat man Leute dort getroffen. Besonders Laurin konnte da S T U N D E N  verbringen und den Abrissbaggern zugucken. Auch bei Regen standen wir dort.

Demnächst wird da ein Nettomarkt gebaut. Es bleibt also spannend!

Jetzt werden die Tage länger und wärmer, und wir sind wieder mehr draußen. Das ist gut, denn du bist abends merklich eher müde und es dauert nicht so lange, dich ins Bett zu kriegen. Im Moment gehen wir nach dem Zähneputzen ins große Bett, wo Mama noch Max & Moritz vorlesen muss. Das ist dein Lieblingsbuch zurzeit. Von den sieben Streichen findest du besonders den mit den Krabbelkäfern gut. Ich glaube du magst die Geschichten gerade darum, weil sie auch ein bisschen gruselig sind (tote Hühner und so). Und weil Max & Moritz soviel Blödsinn machen wie du.

Ansonsten sind Ernie & Bert und der Pauli deine Favoriten. Manchmal guckst du jetzt schon Petterson und Findus auf DVD.

Nun ist Ostern auch schon wieder rum!

Der Osterhase hat einen Mähdrescher von Playmobil bei Sabine und Bobby im Garten versteckt. Das war toll! Obwohl du nicht der weltallerbeste Sucher bist, hast du schließlich alle Nester gefunden. Niklas und Marit haben dabei geholfen.

Dafür bist du ja der weltallerbeste Verstecker! Sachen verstecken, d. h. in irgendwelche Ecken, Blumentöpfe u. ä. zu schmeißen, macht ja auch riesig Spaß. Problem ist nur, dass du dich meist nicht erinnern kannst (willst), wo die Sachen denn versteckt sind.

Ein schöner Spruch, der öfter mal fällt in letzter Zeit, ist: „Wenn Papa nein sagt, dann heißt das auch nein!“

Oma Inge hat dann das nächste Mal zu hören gekriegt: „Wenn Laurin nein sagt, dann heißt das auch nein!“

Noch eine Szene aus dem Alltag:

Papa ist in der Küche was runter gefallen. Laurin kommt angelaufen: „Was macht Papa denn da?“ „Papa ist was runter gefallen.“ „Bist du wohl schusselig gewesen.“

Du bist aber auch süß: Beim telefonieren mit Oma Moni z. B., die letztes Mal vergessen hat, den Trecker mit der Schaufel wieder einzupacken. Da musstest du fast weinen, als du mit zittriger Stimme gesagt hast, sie soll den Trecker nächstes Mal wieder mitbringen.

 

Mittwoch, 23. April 2008

Zeit, mal wieder was aus deinem Leben zu erzählen.

Du bist ein Langschläfer! Ganz wie der Papa. Abends nicht ins Bett wollen und morgens nicht aus dem Bett kommen. Ist ja mal ganz schön, und das wird auch an Mamas und Papas freien Tagen ganz schön ausgenutzt, aber in der Woche können wir meistens ja eh nicht so lange liegen bleiben.

Bis 7.30 Uhr schläfst du mindestens, manchmal sogar bis halb neun. Auch wenn du schon wach bist, willst du meistens noch im kuscheligen Bettchen liegen bleiben.

Witzig: meist gilt morgens dein erster Gedanke immer dem letzten, was du den Tag zuvor erlebt hast.

Das sind also deine Schlafgewohnheiten. Abends haben wir dich meistens um acht im Bett. Wenn du nachts aufwachst (meist wegen zuviel Popeln in der Nase (du kannst nämlich immer noch nicht ausschnupfen)), holt Mama dich rüber. Dann gibt’s was zu trinken und es wird weiter geschlummert.

Telefonieren tust du jetzt auch schon ganz gerne. Wir drücken dir immer den Hörer in die Hand und verlassen den Raum, weil wir gemerkt haben, dass du, wenn du alleine bist, viel mehr erzählst.

Und Laufrad fahren kannst du jetzt schon! Mama ist stolz auf dich. Manchmal schlingert es noch etwas (weil du immer in der Gegend rumgucken musst), und bei schlechter Wegstrecke muss Mama noch etwas schieben. Aber wir kommen jetzt viel schneller voran, wenn du mit dem Laufrad unterwegs bist. Zur Baustelle, zur Bücherei, zum Schlachter, überall wird dein „Fahrrad“ mitgenommen. O.k., wenn du keine Lust mehr hast, muss Mama das Laufrad nach hause tragen. Aber das ist wohl das Los jeder Mutter.

Die Baustelle ist jeden Tag Anlaufpunkt Nummer eins. Die Fundamente sind jetzt gegossen. Betonmischer und Betonpumper mal live zu erleben war schon toll. Auch wie sie den Kran aufgestellt haben. Bagger und Radlader sind fast immer am buddeln. Also langweilig wird’s nie.

Musikschule macht jetzt auch immer Spaß! Jetzt hast du dich soweit durchgerungen, auch mal Sachen mit zu machen und lauthals mit zu singen. Nicht immer, aber meistens schon. Dann ist Mama immer ganz stolz. Wir lernen auch jede Menge neuer Lieder und Reime. Die blubberst du dann zuhause immer vor dich her.

Z. B.

Mit den Füßen tapp, tapp, tapp,

mit den Händen klapp, klapp, klapp.

Mit dem Köpfchen nick, nick, nick,

mit den Fingerchen tick, tick, tick.

An den Ohren zupf, zupf, zupf,

an den Haaren rupf, rupf, rupf.

Auf die Nase bum, bum, bum,

plumps, da fallen alle Leute um.

Da kommt ein großer Wirbelwind,

dann stehen alle auf geschwind.

Aber dein liebster Spruch ist noch: „Plumps, da ist der Schneider weg!“

Mit Oma Moni gehst du jetzt Montag Nachmittags immer zum Kinderturnen in Kichgellersen. (Wir sind jetzt alle im Verein.) Ein kleiner Kletteraffe warst du ja schon immer. Bei den 1-3 Jährigen ist es dir schon zu langweilig. Die brauchen immer alle so laaange! Bei den 3-5 Jährigen kannst du jetzt schon locker mithalten.

Neben deinen Treckern und Baggern spielst du jetzt gerne Kaufmannsladen. Mama hat einen Tresen gebastelt aus einem umgekippten Tisch, einer Pappe und einer Tischdecke. Da verkaufst du jetzt Eier, Kartoffeln und diverse Lebensmittel (leere Pappkartons im Miniformat). Dann geht es hundert Mal am Tag: „Guten Tag. Was haben Sie heute im Angebot? Ich möchte … kaufen. Was kostet das? Auf Wiedersehen!“  Bis der Laden leer ist. Dann noch mal von vorne. Klappt schon ganz gut. Kostet alles meistens 40 EUR bei dir, egal wie viel man kauft. Und mit dem Wechselgeld bist du immer recht großzügig.

Montag, 28. April 2008

Der Junge von nebenan, Tarek, ist immer der „Sandklauer“ seit er aus deinem Sandkasten mal etwas Sand gemopst hat. Aber du magst ihn, weil er ein bisschen jünger ist als du und du ihm alles zeigen kannst. Zeigen wo’s lang geht ist ja sowieso dein Ding.

Mit Luis hast du es nicht so einfach. Der geht schon in den Kindergarten, und hat auch noch zwei ältere Geschwister. Da ist er dir durchsetzungstechnisch etwas voraus. Außerdem ist er schnell bockig (kann man schon „mürrisch“ sagen bei einem knapp Dreijährigen?), und das erschreckt dich immer etwas.

Die Flohmarktsaison ist wieder eröffnet! Samstag auf den Sülzwiesen haben wir wieder Großeinkauf gemacht. Natürlich hast du auch mal wieder einen Trecker abgestaubt. Für die Sandkiste. Aber auch neue (gebrauchte) Sandalen und Turnschuhe. Obwohl Oma Moni immer schimpft, wenn wir gebrauchte Schuhe kaufen. Die schon eingetretenen Abdrücke der anderen Kinder könnten deinen Füßen schaden. Kann ja sein. Ab und zu kaufen wir ja auch neue.

Am Wochenende warst du mal wieder zwei Tage bei Oma Moni. Mama und Papa wollten Samstag nämlich feiern gehen. Da hat Oma dich Samstag Abend abgeholt. Auch mal ganz schön so ein freier Sonntag.

Von Opa Ali lernst du jetzt schon die Buchstaben. Er kann jetzt schon viel eher was mit dir anfangen. Sachen reparieren, Kaulquappen fangen und so.

Wir haben ab 1. September einen Vormittagsplatz im Kindergarten für dich. Regulär von 8 bis 12 Uhr. Aber wir müssen wahrscheinlich noch erweiterte Zeiten dazunehmen, sonst kommen wir mit unseren Stunden nicht hin. Wahrscheinlich von 7.30 bis 12.30 Uhr. Mit 200 EUR im Monat nicht ganz billig. 

 

Donnerstag, 17. Juli 2008

Na, jetzt ist die liebe Ute leider wieder weg. Da warst du doch ganz schön traurig, als wir sie gestern wieder zum Zug bringen mussten. (*flunsch* …Mama soll mit dem Zug fahren.) Die drei Tage waren ja auch zu schön: erst haben wir Ute in Flensburg besucht und dort übernachtet, und dann ist sie sogar noch einen Tag bei uns in Kirchgellersen geblieben.

Von deinem Freund Jan kannst du dich auch immer schlecht trennen, wenn ihr donnerstags zusammen spielt. Am liebsten spielt ihr zusammen Trecker. Entweder bei Oma Inge oder bei Jan zuhause. Oma sagt, ihr seid zwei ganz unterschiedliche (Spiel-) Typen, aber ihr versteht euch super. Wenn ihr zwei eure Trecker anschmeißt, kann Opa sein eigenes Wort nicht verstehen, sagt er. In Kirchgellersen hast du ja noch nicht so die Spielkameraden gefunden. Luis zieht wieder weg, Matthes ist noch etwas klein und Tarek ist tagsüber auch immer in der KiTa. Aber der Kindergarten fängt ja bald an.

Letzten Donnerstag hatten wir „Vorstellungsgespräch“ im Kindergarten. Die Leiterin wollte wissen, was für ein Typ du bist und was an dir besonders ist. Ob sie irgendetwas beachten müssen beim Essen, Trinken und sonstigen Aktivitäten.

Du kommst dann in die Igel-Gruppe, mit 24 anderen Kindern und zwei Erzieherinnen.

Die andere Gruppe hat nur 18 Kinder, aber darunter vier behinderte (Kirchgellersen ist ja ein sogenannter Integrationskindergarten). Leider kennst du noch niemand anderen dort. Aber vorher gibt es noch einen Schnupper-Tag für dich. Und noch einen Elternabend für uns.

Ab 1. September beginnt dann der Spaß. Jeden Tag von 8 – 12 Uhr, und an den Mama-Tagen bis 13 Uhr. Da gibt’s nämlich eine Zehnerkarte für Verlängerungszeiten.

Mal sehen, ob wir die Windel bis dahin noch los werden. Im Moment weigerst du dich ja mal wieder strickt dagegen, auf Toilette zu gehen. Tagsüber läufst du ja meistens ohne Windel rum. Irgendwann merkst du, dass du Pippi musst. Dann sagst du: “Neue Windel machen, Mama“, und legst dich bereitwillig auf den Wickeltisch. „Du kannst doch auf Toilette gehen.“ – „Das möchte ich aber nicht!“ Kaum hast du eine Windel an, strullerst du los, und freust dich: „Jetzt habe ich gepiescht, Mama!“- „Mhm, toll Laurin.“

Tja, manche Sachen klappen halt noch nicht so gut. Aber du bist ja auch erst drei Jahre alt.

96 cm und 15,1 kg haben wir neulich gemessen.

Gut kannst du:

·        Den Sandkasten umgraben (zu Papas Leidwesen auch jede Menge Sand nach draußen schaufeln; aus Versehen natürlichJ)

·        Laufrad fahren

·        Klettern (neulich bist du alleine aufs Autodach geklettert!)

·        Mit der Schere schneiden

·        Draußen arbeiten (fegen, harken, schaufeln)

·        Das ABC-Lied singen

Noch nicht so gut  (bis gar nicht) kannst/willst du:

·        Naseputzen (ausschnupfen)

·        R und K sprechen

·        Mit deinem Trettrecker fahren (geht ja auch so schwer zu treten)

Wenn du was nicht willst, dann nutzen auch die besten Argumente nichts. Selbst ein Klapps auf den Po steckst du dann weg, ohne mit der Wimper zu zucken.

Oft müssen wir schon drohen, deine Trecker auf dem Flohmarkt zu verkaufen. Das hilft meistens noch.

Am schlimmsten sind die Phasen, in denen du alle unsere Vorschläge kategorisch ablehnst (immer gegen Abend natürlich, wo man dann sowieso nicht mehr den Nerv hat, mit dir eine Diskussion anzufangen oder sich irgendwelche Argumente aus den Fingern zu saugen).

Beispiele:

Mama: „Komm, wir müssen noch Zähne putzen.“ – „Nein, Papa soll das machen!“

Papa will dich abschnallen und aus dem Auto nehmen. – „Nein, Mama soll das machen!“

Mama: „Kannst deine Milch bei mir auf’n Schoß trinken.“ – „Nein, ich will aufs Sofa gehen!“

Papa: „Wir lesen noch ein Buch, und dann werden die Augen zu gemacht.“ – „Noch zwei Bücher und dann ist Schluss!“

Mama: „Zieh mal deine Gummistiefel an. Draußen ist es nass.“ – „Nein, Turnschuhe!“

Lieblingssprüche:

Weil Laurin das nicht möchte!

EIN Bonbon noch, dann ist Schluss.

So machen wir das.

 

 

Montag, 11. August 2008

Na, jetzt sind wir aber mächtig stolz auf dich: Du bist nämlich gestern das erste Mal alleine Fahrrad gefahren!!! Zwar nur eine kleine Runde auf dem Parkplatz, aber dafür ganz alleine auf deinem kleinen Pumuckel-Fahrrad. Das Anhalten mit der Rücktrittbremse klappt noch nicht (denn vom Laufrad bist du ja nur die Handbremse gewohnt), so dass Mama immer noch sicherheitshalber hinterher laufen muss.

Andere Kinder bleiben beim Essen ruhig am Tisch sitzen, bis alle fertig sind.

Andere Kinder brauchen schon mit zwei Jahren keine Windel mehr tragen.

Andere Kinder können sich mit ihren Spielsachen stundenlang alleine beschäftigen.

Aber der kleine Laurin kann dafür schon Fahrrad fahren!!!

 

Mittwoch, 20. August 2008

Gestern war dein Kumpel Jan aus Garstedt zum Spielen bei uns. Es ist wirklich erstaunlich, aber ihr seid immer ein Herz und eine Seele. Nie streitet ihr euch um irgendetwas. Nimmt Jan den Radlader, dann nimmst du den Lastwagen. Wenn du zuerst rutschen möchtest, dann rutscht Jan eben hinter dir. Wie selbstverständlich. Nie gibt es Tränen. Und wenn ihr zusammen irgendwo hingeht, dann fasst ihr euch immer an den Händen. Wie ein altes Pärchen, tse.

Jeden Tag sind wir am Fahrradfahren üben. Klappt jetzt schon ganz gut mit dem Auf- und Absteigen. Wir haben auch schon längere Touren gemacht als nur auf dem Parkplatz eine Runde. Irgendwann bist du kaputt vom Treten. Dann muss Mama wieder schieben. Aber es wird schon.

 

Montag, 8. September 2008

Letzte Nacht hast du ganz schön Atemprobleme gehabt. Kurzatmig geröchelt die ganze Nacht, so dass Mama gar nicht schlafen konnte. Musste ja immer horchen, ob du überhaupt noch Luft kriegst. Wahrscheinlich hast du beim Treckertreffen gestern zu lange im Stroh gespielt. Papa ist ja auch allergisch auf Stroh und kann sich dort nicht lange aufhalten.

 

Mittwoch, 10. September 2008

Gestern sind wir dann doch mal zum Kinderarzt mit dir, weil du immer noch nicht frei atmen konntest. Der Arzt hat gleich deine anormale Atmung bemerkt (beim Einatmen Bauch rein) und dass sich am Hals bei dir alles zusammen zieht beim Einatmen. Jetzt haben wir ein Inhaliergerät aus der Apotheke ausgeliehen. Inhalieren magst du aber nicht. Da hilft echt mal wieder nur größte Überredungskunst und Bestechung. 

 

Montag, 22. September 2008

Gestern auf dem Flohmarkt gab es einen großen Aufstand. Erst war’s ein Bagger mit Schaufel hinten und vorne, den du unbedingt haben wolltest. Als wir dich dann unter Tränen dort losgerissen hatten, war’s das große Müllauto. Ein Drama nach dem anderen. Ist ja auch ganz schön gemein von uns. Deswegen haben wir beschlossen, dass wir dich nicht mehr mitnehmen können zum Flohmarkt. Du bist einfach zu hartnäckig geworden. So!

 

Mittwoch, 24. September 2008

Gestern waren wir beim Kinderarzt. Wegen Allergietest. Ganz tapfer hast du die Tröpfchen auf deinem Arm ertragen. Und auch bei den kleinen Pieksern hast du nicht geweint. Dann mussten wir zehn Minuten warten, und *schwupps* waren da nicht nur Kreuzchen auf deinen Unterarmen, sondern auch jede Menge Pusteln. Die Größe wurde gemessen. Ganz große hattest du bei Katze, Kaninchen, Gräsern und Milben, mittelgroße bei Roggen und Pferd, und

kleine bis keine bei Milch, Hund, Meerschweinchen, Birke und Haselnuss.

Das mit Katze haben wir ja schon gewusst: Als wir das letzte Mal bei Michi waren, da sind dir die Augen zu geschwollen, und du hast Ausschlag am Hals gehabt und gehustet.

Mit den Milben war auch schon zu vermuten gewesen, weil du nachts immer so eine verstopfte Nase hast und morgens immer um die 20 Mal niesen musst.

Vielleicht müssen wir doch mal so Allergikerbezüge für dein Bett bestellen.

 

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Im Moment gehst du nur ungern in den Kindergarten. Die ganze Woche über mussten wir dich unter Tränen da lassen. (Außer Mittwoch, da ist Papa eine ganze Stunde da geblieben, bevor er sich weggeschlichen hat.) Am Anfang war alles noch gut gewesen. Meist haben sich Sylvia oder Christina gleich deiner angenommen, und Mama konnte tschüß sagen und verschwinden. Seit Montag klammerst du ganz schön, willst nicht alleine in den Raum gehen und auch nicht mit anderen Kindern spielen. Mama soll da bleiben.

 

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Na gut: Lag wohl daran, dass du was ausgebrütet hast. Das lange Wochenende lagen wir nämlich alle drei flach mit Erkältung und Husten. Mama war Samstag den ganzen Tag platt, Papa lag Sonntag den ganzen Tag auf dem Sofa. Und du hast mal wieder lästigen Schnupfen und Husten. Wenn du dir wenigstens die Schnodder selber abwischen würdest. Nein, alle 20 Sekunden muss Mama mit dem Taschentuch kommen *nerv *. Gegen den Husten haben wir was Pflanzliches aus der Apotheke. Jetzt klingt es zwar noch gefährlicher, wo der Schleim sich löst, aber es wird schon besser. Montag warst du jedenfalls noch mal zuhause geblieben.

 

Montag, 13. Oktober 2008

Es ist nicht wirklich besser geworden mit Kindergarten. Morgens bringt Papa dich jetzt immer rein. Das geht etwas besser. Aber du schaust morgens immer so traurig mit deinem Flunschgesicht. Kurz vorm Weinen. *schluchz*

Zwischenzeitlich hattest du noch eine Mittelohrentzündung (deine erste). Das hat dich natürlich etwas zurück geworfen. Es ist zum Glück ohne Antibiotika wieder weg gegangen. Am Samstag bist du bei Yannik zum Geburtstag eingeladen. Finn-Malte kommt auch. Vielleicht fördert das ja ein bisschen den Zusammenhalt, so dass du dann lieber in den Kindergarten gehst.

Matthis ist im Moment dein bester Freund. Jeden Tag fragst du, ob du mit Matthis spielen darfst. Läufst immer zur Tür, wenn du was gehört hast, und hoffst, dass Matthis schon seinen Mittagschlaf beendet hat.

 

Mittwoch, 5. November 2008

Also, der Kindergeburtstag war ja leider nicht so toll für dich. Finn war leider krank, und die großen Jungs waren fast alle schon sechs und wollten und konnten mit dir nichts anfangen. Mama musste den ganzen Tag da bleiben. Naja, war wohl noch etwas zu früh.

Die Anhänglichkeit hat mittlerweile wieder etwas nachgelassen. Jetzt kann Mama dich sogar wieder morgens zum Kindergarten bringen, ohne dass es Tränen gibt. Dann gibst du Mama ein Küsschen, läufst schnell ans Fenster, wo Mama von draußen noch mal winken muss. Schon auf dem Weg zur Pforte hast du dich schon umgedreht und anderen Sachen zugewandt. Das klappt jetzt echt super. Da ist Mama auch heil froh, dass die Quälerei morgens vorbei ist.

Mit dem Pippimachen klappt es jetzt auch schon ganz gut. Im Kindergarten hast du zwar noch eine Windel um, aber zuhause nicht mehr. Du sitzt auch ganz gerne auf dem Toilettensitz. Mama muss immer raus gehen. Das ist ja auch o. k. Und dann sitzt du da, und sitzt und sitzt. Bis Mama wieder kommt. Der nächste Meilenstein ist dann das „Große Geschäft“.

Gestern war Oma Moni mit dir zum Laterne-Basteln im Kindergarten. Und geschimpft hat sie als ihr wieder da ward: Das war ja wohl noch nichts für die Kleinen! Viel zu schwer zu basteln! Da hatten sie gar keine Lust dazu und haben lieber irgendwo anders rumgespielt. Und Kekse standen auf dem Tisch, die sie alle gemampft haben! Den geschälten Apfel von Oma mochte Laurin dann natürlich nicht.

 

Dienstag, 11. November 2008

Am Wochenende hattest du wieder Husten. Und dann hast du immer diese Atemprobleme. Es pfeift und rasselt in deinen Bronchien wie eine alte Dampflok. Tagsüber stört dich das nicht. Aber nachts hast du ganz schön Probleme. Da haben wir Sonntag in der Apotheke ein Inhaliergerät ausgeliehen. Salzlösung und Salbutamoltropfen hatten wir ja noch. Nach zwei Tagen Inhalieren geht’s heute wieder gut. Husten ist zwar noch da, aber das Pfeifen ist weg.

 

Mittwoch, 19. November 2008

Das Laternenfest im Kindergarten letzten Freitag war toll! Erst wurden Laternenlieder gesungen und dann eine Runde durchs Dorf gedreht. Ganz schön anstrengend für euch Kleinen. Aber anschleißend gab’s ja Würstchen und Brezeln. Am besten fandest du die Feuerstelle, die sie auf dem Rasen angezündet hatten.

Mama liest gerade das Buch „Wie unsere Kinder Tyrannen werden“. Da sind ein paar abschreckende Beispiele drin, wohin falsche Erziehung führen kann. So schlimm ist es bei uns nicht. Aber wir haben eingesehen, dass wir uns von dir nicht mehr auf der Nase herumtanzen lassen.

Die neueste Masche von dir ist, uns alles nach zu plappern wie ein Papagei. Besonders wenn wir mit dir schimpfen. Da müssen wir uns ganz schön auf die Zunge beißen, um nicht zu grinsen, wenn du sagst: “Ich sag das jetzt zum letzten Mal!“ oder „Du, jetzt werd ich aber gleich ganz böse!“

Außerdem bringst du jetzt schon erste Sprüche aus dem Kindergarten mit.

„Das ist doch nicht richtig, Du Dummnopf!“ (Dein g und k ist ja immer noch etwas unterentwickelt. Darum klingt manches natürlich auch wieder ganz süß: „na duut!“ zum Beispiel.) Jedenfalls versuchen wir die „bösen“ Wörter aus dem Kindergarten zu ignorieren.

 

Dienstag, 25. November 2008

Gut, es hat bei dir etwas länger gedauert. Aber heute Morgen hast du deinen ersten Stinker auf Klo gemacht!! Sogar den Popo alleine abgewischt. Du warst auch ganz stolz. Dann hast du von Mama deinen ersten Stern gekriegt, den wir feierlich an deine Zimmertür geklebt haben. Wir haben dir nämlich ein großes Spielzeug versprochen, wenn du 10 Sterne gesammelt hast.

Natürlich wolltest du dir am liebsten gleich heute ein Spielzeug aussuchen. Aber so war das ja nicht abgesprochen. War ja zu erwarten, dass du versuchen würdest uns zu belatschern…aber nix da! 

Mama ist auch ganz froh, dass es jetzt mal geklappt hat. Mit Pieschern klappt das ja schon ganz gut. Wenn man dich regelmäßig erinnert hat! Sonst passiert noch so was wie letztens: da hast du dich auf deinen Eimer gesetzt und einfach losgepullert. Mit hochgezogener Hose! Das fanden wir dann auch nicht so toll. „Wieso? Die Piesche ist doch hier im Eimer, Mama.“

 

Dienstag, 9. Dezember 2008

Jetzt hattest du dir schon drei Sterne verdient, und dann hast du am Wochenende wieder einmal aufs Sofa und einmal in die Hose gepieschert, als wir am Tisch saßen. Da musste ich dir die Sterne leider wieder weg nehmen. Gut, dass der Nikolaus schon da gewesen ist. Hätte der das gesehen, wäre wohl nichts bei dir im Stiefel gewesen.

So geht’s ja nicht! Mama dachte, dass du nach Weihnachten vielleicht mal ohne Windeln in den Kindergarten gehen kannst, aber so wie’s aussieht, klappt das wohl doch nicht so.

Heute Morgen hast du gar nicht mal mehr gewunken, sondern bist gleich hinter Smilla hinterher zur Puppenecke geflitzt. Tja, wenn man von den Mädels auch morgens gleich mit Küsschen und Umarmung begrüßt wird…, klar, dass du dich wohl fühlst jetzt im Kindergarten.

Und jetzt noch mal offiziell die schöne Nachricht, da es seit gestern nun auch bei der Arbeit rum ist: Jaaa, wir bekommen Ende April Nachwuchs! Und es wird wieder ein Junge! Ein großer Junge, wenn ich mir meinen Bauch jetzt schon so angucke. Du freust dich auch schon auf dein Brüderchen. Aber nur wenn man dich danach fragt. Sonst interessiert dich das noch nicht die Bohne. Lieber wünschst du dir eigentlich ein Schwesterchen. Letztens hatten wir nämlich das Thema, woran man sieht, ob es ein Mädchen oder Junge ist. Da hast du ganz klar gemeint: „Weil Mädchen schöner sind!“

Hier noch ein paar Sprüche aus deinem Repertoire:

Morgens nach dem Wecken (Papa döst meist noch ein paar Minuten im Bett) setzt Mama dich immer an den Frühstückstisch, stellt dir was zu trinken hin und schneidet eine Banane für dich auf. Da hast du letztens gesagt: “Mama, du darfst dich jetzt mal um Papa kümmern. Ich komm hier schon alleine zurecht.“

Oder: „Ich möchte was Schönes. Zum Beispiel ein Bonbon.“

Einer deiner Lieblingssprüche ist oft auch: „Ich bin so schlau.“ Diese Tatsache wird von Oma Moni auch immer wieder gerne erwähnt.

 

Dienstag, 16. Juni 2009

Mannometer! Schon ist ein halbes Jahr wieder um. Am Freitag war dein 4. Geburtstag. Alle Verwandten waren zum Kaffee und zum Grillen da. Mama hat für dich einen Geburtstagskuchen gemacht, der aussah wie ein Trecker mit zwei Anhängern.

Der Kindergeburtstag am Samstag war toll! Und echt eine tolle Erfahrung für Mama und Papa :-)) Du hattest 5 Kinder eingeladen (mehr durftest du nicht). Alle haben tolle Geschenke mitgebracht: Bücher, Spiele und eine Bob-der-Baumeister-Kassette. Dann gab's Waffeln. Damit nicht das totale Chaos ausbricht, haben wir Spiele gemacht: Topfschlagen, Dosenwerfen und so. Trotzdem war die Lautstärke unglaublich! Unser Garten sah aus, als wenn eine Bombe eingeschlagen hätte. Der Sandkastensand lag überall, nur nicht im Sandkasten. Am meisten Spaß haben die Wasserbomben gebracht, die Mama vorher in stundenlanger Fummelarbeit aufgefüllt hatte. Jedenfalls werden wir nächstes Mal auf den Spielplatz gehen.

Am Montag hast du dann Fruchtzwerge im Kindergarten ausgegeben. 

Was sich sonst noch getan hat:

Du hast jetzt ein kleines Brüderchen! Du bist meistens sehr liebevoll: deckst ihn zu, steckst ihm den Schnuller in den Mund, streichelst ihn. Manchmal kommen natürlich die kleinen Eifersuchtsattacken durch, wenn Mama gerade keine Zeit hat, weil sie sich um Lionel kümmern muss. Das kannst du nicht so haben. Dann machst du extra viel Unsinn, um Aufmerksamkeit zu kriegen.

Dein Kinderbett steht jetzt bei uns im Schlafzimmer. Nachts brauchst du noch eine Windel. Wir haben's ein paar Tage mal ohne probiert, aber das klappte noch nicht. 

Du fährst jetzt liebend gerne Fahrrad. Du hast prima Satteltaschen von Onkel Andi zum Geburtstag gekriegt. Dort kommt dein Werkzeug immer rein und alles, was wir so unterwegs finden. Das Laufrad kommt auf den Dachboden.

Ab 29. sind drei Wochen Kindergartenferien. Papa hat dann noch mal Urlaub. Vielleicht fährt er mit dir zelten an die Ostsee. Ansonsten bist du auch mal bei Oma und Tante Sabine und so. Immer nur zuhause ist ja langweilig.

 

Dienstag, 23. Juni 2009

Du musst jetzt wieder Sterne sammeln. Und zwar für anständiges Essen am Tisch. Du bist nämlich ein Zappelphillipp hoch drei. Besonders das Abendessen ist immer eine wahre Nervenprobe. Da haben wir gesagt, wenn du ohne Murren dein Brot auf isst, ohne rum zu hampeln und vom Tisch aufzustehen, ohne Faxen und lautes Geschrei, dann bekommst du einen Stern. Wenn du 10 Sterne hast, möchtest du dir gerne einen Betonmischer dafür aussuchen. Bislang klappt das nicht immer, aber es wird schon besser. 

 

Dienstag, 30. Juni 2009

Am Samstag warst du mit Oma zum Kinderschützenfest in Garstedt. Und hast ordentlich abgeräumt. 

Jetzt sind endlich Ferien! Super, den ganzen Tag mit deinem Kumpel Mathis spielen. 

 

Donnerstag, 2. Juli 2009

Gestern Vormittag waren wir schwimmen im Salü. Alle vier. Dein Brüderchen hatte noch nicht viel davon. Lag die ganze Zeit nur auf der Liege und döste vor sich hin. Dafür bist du eine richtige Wasserratte. Sch... auf die schrumpeligen Finger, am liebsten wärst du 3 Stunden Nonstop im Wasser gewesen. Mit deinen Schwimmflügeln fühlst du dich sehr sicher und hast keinen Bammel von überall ins Wasser zu springen. Mit Paddeln kommst du auch schon fast überall hin wo du willst. Nur die große Rutsche geht nur mit viel Überredung und nur mit Papa zusammen.

Nachmittags hast du uns dann das Sofa vollgespuckt. Alles musste raus. 39,4 Fieber und ab ins Bett, welches du noch zwei Mal eingesaut hast. Trotz Wadenwickel ist das Fieber auch heute noch nicht ganz weg. Schade, denn du warst mit Lisa zum Spielen verabredet.

 

Donnerstag, 23. Juli 2009

Ups, neulich in den Ferien warst du doch 3 Tage bei Oma Moni in Holdenstedt, und da ward ihr beim Friseur. Toll fandest du das, mit waschen und allem. Jetzt hast du kurze Haare. Mama und Papa fanden das nicht so witzig, vor allem weil wir vorher nicht gefragt wurden. Du sahst immer so schön brav aus mit deinem Pagenschnitt. Und nun siehst du genauso frech aus wie du bist. Na ja, Oma hat es ja nur gut gemeint, und so schlimm ist es auch nicht. Notfalls wachsen sie wieder.

Die Ferien sind schnell vorüber gegangen. Eigentlich haben wir nichts gemacht. Einen Tag warst du mit Oma Inge und den Kamraus bei Hagenbecks, einen Tag war Kinderfest in Lüneburg, aber sonst haben wir die ganze Zeit zuhause vertrödelt. War auch schön. Morgens immer ausschlafen bis acht, dann gemütlich frühstücken und so den Tag vergammeln. Seit Montag ist wieder Kindergarten, aber kaum was los, weil noch Schulferien sind. Alle großen Kinder sind weg und die Kleinen kommen erst noch.

 

Sonntag, 6. September 2009

Heute war Oldtimer-Treffen in Kirchgellersen. Super-spannend! Obwohl ich heute nicht ganz so gut drauf bin, weil ich die letzten zwei Nächte Fieber hatte. Jaja, die erste Erkältung dieses Jahr. Zum Glück ohne spucken.

Knochen weh Wachstumsschub?

Musikschule mit Daniel

gewöhnt an das da noch einer ist

noch ewas rücksichtslos